Das Sekretariat

Vom Pflaster, über Schülerakten bis zum Telefonat mit Eltern und Behörden sind die drei Damen die „guten Geister der Verwaltung“. Sie selbst beschreiben sich auch als „Mädchen für alles“. Die drei beschreiben ihre Arbeit als anspruchsvoll, vielseitig und sehr abwechslungsreich. Deswegen gibt es für sie keinen „normalen“ Arbeitstag, denn jeder Tag ist anders. In ihren Augen sind die Schülerinnen und Schüler der GHS sehr freundlich und auch eher schwierige Schülerinnen und Schüler verhalten sich ihnen gegenüber meist höflich und respektvoll. Außerdem mögen sie es sehr, ihre Arbeit mit jungen Menschen zu verbinden, denn dies macht das Ganze erst so abwechslungsreich. Die Sekretärinnen sind sehr erfreut darüber, dass ihre Arbeit von Schülerinnen und Schülern sowie vom Kollegium geschätzt wird. So erhalten die drei Damen im Sekretariat ab und zu kleine Aufmerksamkeiten und Komplimente. Als denkwürdiges Erlebnis ihrer GHS-Zeit beschrieben sie uns die Verabschiedung von Herrn Bayersdorf, welche sehr berührend, emotional und echt war. Das Sekretariat würde sich jedoch freuen, wenn ihre „Ruhephase“ in der Zeit zwischen der ersten und der zweiten Pause eingehalten würde, da sie sich gerne in dieser Zeit in Ruhe ihrer Arbeit widmen würden (Ausnahme: Notfälle). Daher die ausdrückliche Bitte an alle Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte, diese besuchsfreie Zeit einzuhalten.

Die Hausmeister

Von 6:30 Uhr bis 16:30 sind die Hausmeister der GHS im Dienst. Zu ihren allgemeinen Aufgaben, die sie als anstrengend, stressig, vielseitig, aber auch als schön empfinden, gehören der morgendliche Rundgang, um zu kontrollieren, ob alles seine Richtigkeit hat, Abfall zum Recyclinghof zu fahren, das Aufschließen der Türen, Kontrolle des Brandschutzes und vieles mehr. An ihrer Arbeit mögen sie den Umgang mit Kindern, von denen sie sehr viele gern haben und als nett und freundlich empfinden. Ihre Arbeit wird von den meisten Schülerinnen und Schülern sowie den Lehrkräften wertgeschätzt, jedoch teilweise erst dann, wenn ihre Arbeit explizit benötigt wird. Die schönsten Erlebnisse in ihrer Arbeitslaufbahn, sind die Abschlussfeiern, welche ihnen immer wieder vor Augen halten, wie sich die Schülerinnen und Schüler in ihrer Schullaufbahn positiv entwickelt haben. Eine freundliche, aber ernste Aufforderung an alle Schülerinnen und Schüler bezieht sich auf den sorgsamen Umgang mit Schuleigentum (Tische, Stühle, Tischtennisplatten etc.). Vandalismus und Vermüllung sind leider immer wieder auftretende Phänomene, welche die Hausmeister von ihrer eigentlichen Arbeit abhalten. Sachbeschädigung sowie unsoziale und unökologische Müllentsorgung kosten den Schulträger bares Steuergeld und die Hausmeister Zeit und Nerven.

Schülercafe & Mensa

Einkaufen, backen und verkaufen gehören zum Alltag der Ladies des Schülercafés und der Mensa, aber auch die Aufsicht und die Betreuung der Schülerinnen und Schüler. Die Damen des Schülercafés beschreiben ihre Arbeit als abwechslungsreich und spaßig. Vor allem gefallen ihnen der Kontakt zu Schülerinnen und Schülern, der die Arbeit lebhaft und vielfältig macht. In ihren Augen hielten die Schülerinnen und Schüler der GHS trotz allem immer zusammen und bildeten eine gute Gemeinschaft. Auf der anderen Seite stritten sie sich auch wegen Nichtigkeiten, für die es sich eigentlich gar nicht lohne, daher würden sie sich wünschen, dass die Schülerinnen und Schüler friedlich miteinander umgingen. Außerdem würde es sie sehr freuen, wenn die Schülerinnen und Schüler etwas mehr auf die Sauberkeit im Schülercafé achteten und somit auch das Personal insgesamt respektvoller behandelten. Aber im Allgemeinen freuen sie sich darüber, dass ihre Arbeit von den meisten Schülerinnen und Schülern und dem Kollegium wertgeschätzt würde. Als positivste Erinnerung erzählten sie uns, dass ein Junge zu ihnen kam und sagte: „Sie sind wie eine Mutter für mich.“ Dies überraschte und freute sie sehr.

Die Sozialpädagogen

Verärgerung, Streit, Wut, Tränen, Mobbing – damit hat der sozialpädagogische Dienst  der GHS täglich zu tun. Die Sozialpädagogen haben eigentlich immer alle Hände voll zu tun. Sie schlichten Streit, beraten, bereiten die Sozialtrainings und Workshops für ganze Klassen vor, helfen bei Mobbingfällen und sitzen dabei an ihrem runden Tisch. Sie mögen es mit Schülerinnen und Schülern zu arbeiten, weil die meisten Kinder und Jugendlichen ihnen das Gefühl geben, gebraucht zu werden. Die Schülerinnen und Schüler verhalten sich gegenüber dem sozialpädagogischen Dienst meistens freundlich und respektvoll. Trotz mancher Schwierigkeiten gehen die meisten Fälle in der Regel gut aus. Jeder geklärte Konflikt und gelöste Streit ist ein positives Erlebnis für die Schulsozialpädagogen. Die meisten Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer schätzen ihre Arbeit sehr. Die Schulsozialpädagogen bitten alle Schülerinnen und Schüler höflich, respektvoll und freundlich miteinander umzugehen (auch den Lehrkräften gegenüber), um eine angenehme Atmosphäre zu schaffen.

Das Reinigungspersonal

Vom Klassenraum über die Toiletten bis zur Mensa - die Arbeit des Reinigungspersonals ist einer Ehrung mehr als würdig. Sie sind für die Hygiene in unseren Schulgebäuden verantwortlich. Zu den wesentlichen Aufgaben des Reinigungspersonals der GHS gehört das Abstauben von Mobiliar, Abfall aufsammeln und sortieren und im Allgemeinen das Putzen und Reinigen aller Räumlichkeiten. Angesichts der großen Schülerzahl (etwa 1.400) und der Vielzahl an Gebäuden, leistet das Reinigungsteam alltäglich einen unverzichtbaren Einsatz. Interviews der Presse-AG ergaben, dass die Reinigungskräfte an ihrer Arbeit besonders die angenehmen Arbeitszeiten, den Umgang mit Kindern und Jugendlichen sowie die körperliche Fitness, die ihnen ihre Tätigkeit ermöglicht, schätzen. Größtenteils fühlt sich das Reinigungspersonal von den Schülerinnen und Schülern und dem Kollegium freundlich behandelt. Dennoch gibt es immer wieder Situationen, in denen sich einzelne Schülerinnen und Schüler respektlos verhalten. Als schöne Erlebnisse bleiben den Damen und Herren, die für Sauberkeit sorgen, immer wieder die Absolventen und deren Abschlussstreiche in Erinnerung. Auch über eine freundliches, offenes „Hallo“ hier und da freuen sie sich immer wieder - so wie jeder andere auch. Das Reinigungsteam möchte den Schülerinnen und Schülern mit auf den Weg geben, dass sie sich in der Schule bemühen und im Unterricht aufpassen sollen, damit einer guten Ausbildung und beruflichem Erfolg nichts im Weg steht. Desweiteren bitten die Reinigungskräfte die Schülerinnen und Schüler, ihre Klassenräume ordentlich zu hinterlassen, mehr auf die Mülltrennung zu achten und vor allem immer ihre Stühle hochzustellen

Der Schulsanitätsdienst

Seit 2012 versorgen unsere ausgebildeten Schulsanitäter die unterschiedlichsten Verletzungen an unserer Schule.Zurzeit sind 10 ausgebildete Schülerinnen und Schüler unter der Leitung von Frau Bach und Frau Wilsch aktiv, die mit viel Spaß und Motivation ihre Aufgaben im Schulalttag ausüben.Unsere Schule kooperiert mit den Johannitern in Griesheim, bei denen die Ausbildungen stattfinden und die bei organisatorischen und medizinischen Fragen Ansprechpartner für die Schulsanitäter sind.Durch den Schulsanitätsdienst können die Teilnehmer Mitglied bei den Johannitern werden, welches nicht zwingend notwendig, jedoch wünschenswert ist.Die Schüler haben viele Vorteile durch die Teilnahme am Schulsanitätsdienst, da sie ihre Teamfähigkeit stärken und verantwortungsbewusster werden können.Außerdem erlernen sie Kompetenzen, die sie sowohl im Schulalltag als auch außerhalb der Schule anwenden können.Im Dienst muss man einige Entscheidungen treffen: Pflaster oder Verband, Ruheraum oder Rettungswagen. Das hilft den Schülern dabei, Verantwortung zu übernehmen und schnell Entscheidungen treffen zu können.Die diensthabenden Schulsanitäter wechseln immer wochenweise und sind mit Hilfe von Walki-Talkis zwischen der ersten und sechsten Stunde immer rufbereit.Zu den Aufgaben des Schulsanitäters gehören die Erste Hilfeleistung, das Protokollieren der Einsätze, regelmäßige Teilnahme an Aus- und Fortbildungen, die Wartung und Pflege des Materials sowie das Hinweisen auf mögliche Gefahrenquellen im Schulalltag.

Ein weiterer Vorteil für die Schülerinnen und Schüler ist, dass ihr hier gezeigtes soziales Engagement im Zeugnis positiv vermerkt wird.