Am Freitag, dem 25. Januar 2019 fuhren alle Schülerinnen und Schüler der Q3 nach Bonn, um das Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland zu besichtigen. Begleitet wurde die Exkursion von Frau Jeske, Frau Reif, Frau Zahid sowie Herrn Scheibel.
Bei eisigen Temperaturen trafen wir uns morgens um 7:30 Uhr am Parkplatz Felsenkeller in Griesheim. Einige Minuten später erreichten die Busse den Parkplatz – somit war der Startschuss für die altbekannte „Sitzplatzjagd“ gefallen. Nach einer zweistündigen Fahrt kamen wir in der ehemaligen Bundeshauptstadt an.
Im Haus der Geschichte angekommen, bekamen wir die Möglichkeit in kleinen Gruppen selbstständig die Ausstellung der deutsch-deutschen Geschichte zu besichtigen. Die Museumstour begann mit der „Stunde null“, also dem Jahr 1945, in welchem die Alliierten über Nazi-Deutschland siegten. Somit bekamen wir, unterstützt durch die unzähligen Exponate, einen intensiven Einblick in den Prozess Deutschlands sich wirtschaftlich und (welt-)politisch zu stabilisieren und langfristig auch rehabilitieren.
Des Weiteren waren die unterschiedlichen gesellschaftlichen, politischen als auch wirtschaftlichen Zielsetzungen seitens der USA als auch der UdSSR sehr anschaulich dargestellt, weshalb unter anderem auch der Personenkult um Stalin und die Ära des Stalinismus anhand von Exponaten wie Gemälden oder plastischen Werken dargestellt worden sind.
Während der Schwerpunkt im Erdgeschoss des Museums auf den unmittelbaren Folgen Zweiten Weltkrieg liegt, wird in der zweiten Etage die Entwicklung der Bundesrepublik sowie der DDR dargestellt; dies wird unter anderem durch kleine Infopoints für jede einzelne Bundestagswahl veranschaulicht. Neben diesen Infopoints sind auch ein kleiner rekonstruierter Plenarsaal mit Rednerpult aus dem Bonner Bundestag als auch ein kleines Café, welches im Stil der 50er und 60er Jahre gestaltet und mit Musik des sogenannten „King of Rock ‘n‘ Roll“ beschallt worden ist, zu besichtigen. Durch diese und auch durch andere Ausstellungsstücke wurde der Besuch mit Leben gefüllt.
Auffallend war auch, dass das Museum die Ausstellung bis zur Bundestagswahl 2017 fortgeführt hat. So sind wichtige Meilensteine Deutschlands als auch Europas, beispielsweise die Einführung des Euros im Jahr 2002, die Wahl der ersten Bundeskanzlerin Deutschlands im Jahr 2005 aber auch die Flüchtlingskrise seit 2015, in ihren Grundzügen dargestellt.
Nachdem wir den Rundgang beendeten, hatten wir noch die Möglichkeit die Bonner Innenstadt zu besichtigen. Während einige sich auf die Suche nach dem Haribo-Süßwarengeschäft machten, verbrachten die anderen ihre Freizeit mit dem Mittagessen. Anschließend traten wir die Rückreise an.
An dieser Stelle möchten wir uns im Namen unserer Mitschüler bei Herrn Scheibel bedanken, der die Idee für diesen Museumsbesuch hatte und diesen auch organisierte.

Verf. von Kristina Sorsa und Kaan Kaya

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