Unsere Reise fing am Mittwoch, dem 06.06 an. Wir trafen uns morgens am Felsenkeller und warteten auf unsere Kleinbusse. Die Vorfreude war riesig auf die nächsten Tage und schneller als erwartet waren wir schon in Hamburg.
Abends hatten wir unser erstes Konzert im Garten der Familie Leser. Das Wetter war gut und wir spielten unsere Stücke mit einer Pause in der Mitte. Wir hatten großen Erfolg und mein Lieblingsstück war an diesem Abend Westside Story.

Am nächsten Tag hatten wir eine Stadtbesichtigung und das Highlight war die Elbphilharmonie. Dort schossen wir viele Bilder und die Aussicht war unbeschreiblich schön.
Nachmittags war unser zweites Konzert: zum 200jähtigen Bestehen der Firma Leser gaben wir ein „After-Work-Konzert“. An dem Tag war es sehr warm und die Sonne schien stark, doch Frau Tilsner gab uns allen ein leckeres Eis aus.
Der Freitag war der schönste Tag von allen. Wir fuhren nach Nordfriesland und machten einen Kurztrip nach Sylt. Das Meer und die Luft taten uns alle gut nach den letzten beiden Tagen. Auf Sylt lagen wir am Strand und waren zusammen essen. Dieser Tag wird mir noch lange in Erinnerung bleiben. Auch wenn es nicht warm genug war um schwimmen zu gehen, war es ein toller Tag. Nach diesem Tag konnte ich nicht mehr einordnen wie lang wir schon weg waren, weil die Zeit stehen blieb.
Am nächsten Morgen sammelte ich noch mehr Eindrücke und habe mich endgültig in den Norden verliebt. Wir haben eine Kutterfahrt nach Hallig Hooge gemacht. Das ist die schönste Insel, die ich kenne. Wir sind den ganzen Tag Fahrrad gefahren ohne Anstrengung. Dort war es so friedlich und schön, dass ich auf dem Steg einschlief und das gute Wetter genossen habe. Am schönsten war die Kirche, die wir uns dort angeschaut haben. Kühe, Schafe und auch Pferde wohnen auf dieser Insel.
Der letzte Abend und somit auch das letzte Konzert kam auf uns zu. Es war in der Kirche in Langenhorn. Ich sagte das Programm an und war fast schon emotional am Ende, weil die Zeit langsam vorüber ging. Das letzte Konzert war auch eines der schönsten, weil wir nochmal alles gezeigt haben, was wir können.
Am Sonntag war nur noch die Rückreise, die trotzdem in meinem Lieblingsbus sehr amüsant war. Insgesamt lässt sich sagen, dass das Klima in der Big Band dafür gesorgt hat, dass es so schön wurde. Fortschritte als Gruppe, aber auch einzeln hat jeder von uns erfahren.
Wir alle möchten uns herzlich bei dem Elternbeirat und dem Förderverein bedanken, die es uns ermöglicht haben, 3 Kleinbusse anzumieten. Außerdem bekamen wir finanzielle Unterstützung von der Volksbank und der Sparkasse. Dadurch war es uns möglich, die Konzertfahrt und zusätzlich vorher ein Probenwochenende in der Jugendherberge in Zwingenberg zu machen.

verf. von Angelique Muser, Ed

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